Vorweggenommene Aufwendungen für die eigene Bestattung sind keine außergewöhnlichen Belastungen
Aufwendungen f�r die eigene Bestattungsvorsorge sind nicht als au�ergew�hnliche Belastungen gem�� � 33 Abs. 1 EStG abziehbar. Dies hat das Finanzgericht M�nster mit Urteil vom 23. Juni 2025 (Az. 10 K 1483/24 E) entschieden.
Der Kl�ger schloss einen Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag �ber 6.500 ? ab und machte die hierf�r angefallenen Aufwendungen als au�ergew�hnliche Belastungen geltend. Da die �bernahme der Beerdigungskosten auf Ebene des Erben zu au�ergew�hnlichen Belastungen f�hren kann, war der Kl�ger der Auffassung, dass nichts anderes gelten k�nne, wenn er selber bereits zu Lebzeiten einen Bestattungsvorsorgevertrag abschlie�e, um dadurch seinen Angeh�rigen die Beerdigungskosten zu ersparen.
...06.08.2025 WeiterlesenWarnung: Keine Steuerforderung per Inkassounternehmen
Erneute Betrugsmasche
Aktuell sind betr�gerische E-Mails und Schreiben im Umlauf, die angeblich von einem Inkassounternehmen stammen. In der “Rechnung” wird zur Zahlung einer “offenen Forderung aus steuerlichen Verpflichtungen” samt Inkassogeb�hren und Verzugszinsen aufgefordert. Hierauf weisen die Finanzministerien verschiedener Bundel�nder hin.
Finanzamt fordert nie Zahlungen �ber Inkassounternehmen
F�r die Besteuerung sind die �rtlichen Finanz�mter der Landessteuerverwaltung zust�ndig. Die Steuerverwaltung und Finanz�mter fordern Steuerschulden immer selbst ein und beauftragen keine externen Inkassounternehmen. Es wird ausdr�cklich davor gewarnt, Zahlungen zu leisten und Anh�nge oder Links in solchen E-Mails zu �ffnen. Diese k�nnten mit schadhafter Software oder Viren infiziert sein.
...05.08.2025 WeiterlesenWas ist neu im August 2025?
Die Mietpreisbremse wird bis Ende 2029 verl�ngert. B�rokratische H�rden werden abgebaut, Passbilder f�r den Ausweis m�ssen digital sein. Und: Der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin ist bis April 2026 eingeschr�nkt. Die gesetzlichen Neuregelungen im �berblick.
Mietpreisbremse bis Ende 2029 verl�ngert
Die Mietpreisbremse wurde um weitere vier Jahre bis Ende 2029 verl�ngert, damit Mieten nicht zu stark steigen - vor allem in Gegenden mit besonders gro�er Wohnungsknappheit. So soll es leichter werden, eine bezahlbare Wohnung zu finden.
...03.08.2025 WeiterlesenDie erste eigene Wohnung - aber bitte mit Steuervorteil
Ein Umzug will gut organisiert sein
Zieht der Nachwuchs aus dem Elternhaus aus, muss er sich einigen Herausforderungen stellen und Verantwortung f�r das eigene Leben �bernehmen. Dazu geh�rt das Sicherstellen der Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts. Ein Auszug unter 18 Jahren ist nur mit Genehmigung der Eltern, aus famili�ren oder beruflichen Gr�nden m�glich. Ist das Kind vollj�hrig, kann es diese Entscheidung selbst treffen. Soll es eine eigene Bude oder doch lieber eine WG werden? Was ist finanziell drin? Nachfolgend wird erkl�rt, welche finanziellen Unterst�tzungen infrage kommen k�nnen, um den Traum von der eigenen Wohnung zu wahr werden zu lassen.
...30.07.2025 WeiterlesenUmsatzsteuer-Sonderprüfung führte 2024 zu einem Mehrergebnis in Höhe von 1,63 Mrd. Euro
Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbeh�rden der L�nder haben die im Jahr 2024 durchgef�hrten Umsatzsteuer-Sonderpr�fungen bei der Umsatzsteuer zu einem Mehrergebnis von rund 1,63 Mrd. Euro gef�hrt. Die Ergebnisse aus der Teilnahme von Umsatzsteuer-Sonderpr�fern an allgemeinen Betriebspr�fungen oder an den Pr�fungen der Steuerfahndung sind in diesem Mehrergebnis nicht enthalten.
Umsatzsteuer-Sonderpr�fungen werden unabh�ngig vom Turnus der allgemeinen Betriebspr�fung und ohne Unterscheidung der Gr��e der Betriebe vorgenommen. Im Jahr 2024 wurden 63.733 Umsatzsteuer-Sonderpr�fungen durchgef�hrt. Im Jahresdurchschnitt waren 1.630 Umsatzsteuer-Sonderpr�fer eingesetzt.
...29.07.2025 WeiterlesenLeicht unter EU-Schnitt: 40,2 Wochenstunden haben in Vollzeit Erwerbstätige hierzulande 2024 gearbeitet
- Im EU-Durchschnitt arbeiten 15- bis 64-j�hrige Vollzeitbesch�ftigte 40,3 Stunden pro Woche
- Teilzeitquote in Deutschland deutlich h�her als in den meisten EU-Staaten
- Erwerbst�tigenquote in Deutschland �berdurchschnittlich hoch, vor allem bei Frauen
Vollzeitbesch�ftigte in Deutschland leisten durchschnittlich etwas weniger Arbeitsstunden pro Woche als imEU - Durchschnitt. 15- bis 64-j�hrige Erwerbst�tige in Vollzeit haben im Jahr 2024 im Schnitt 40,2 Wochenstunden gearbeitet. Sie lagen damit geringf�gig unter dem EU-Durchschnitt von 40,3 Wochenstunden, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten der europ�ischen Statistikbeh�rde Eurostat mitteilt. In den letzten zehn Jahren ist die Arbeitszeit in Deutschland und EU-weit leicht zur�ckgegangen: 2014 hatte sie hierzulande noch bei 41,5 Wochenstunden gelegen, EU-weit waren es 41,3 Wochenstunden.
...27.07.2025 WeiterlesenNeues Förderungsprogramm zur Stärkung der Digitalisierung und Innovationen im Mittelstand
- Start der Programme “ERP-F�rderkredit Digitalisierung” und “ERP-F�rderkredit Innovation” zum 1. Juli
- Niedrigschwellige Finanzierung ohne Mindestkreditbetrag f�r kleine Unternehmen bis hin zum gro�en Mittelstand
- Steigende Zinsverg�nstigungen und Zusch�sse bei zunehmendem Digitalisierungs- oder Innovationsgrad
- Einf�hrung des KfW Digitalisierungs-Checks als Orientierungshilfe
Mit den neuen Programmen " ERP-F�rderkredit Digitalisierung" und " ERP-F�rderkredit Innovation" entwickeln das Bundesministerium der Finanzen (BMF), das Bundesministerium f�r Wirtschaft und Energie (BMWE) und die KfW das F�rderangebot f�r Unternehmen weiter. Die F�rderung wird aus KfW-Mitteln getragen, die aus dem ERP-Sonderverm�gen (ERP = European Recovery Program) f�r die Mittelstandsf�rderung in das KfW-Eigenkapital eingebracht wurden.
...23.07.2025 WeiterlesenPflegemindestlohn erhöht - Dritte Stufe gilt seit dem 1. Juli 2025
Seit dem 1. Juli 2025 gilt die dritte Erh�hungsstufe des Pflegemindestlohns. Die stufenweise Anpassung erfolgt auf Grundlage der Sechsten Verordnung �ber zwingende Arbeitsbedingungen f�r die Pflegebranche (6. PflegeArbbV) , die zum 1. Februar 2024 in Kraft getreten ist.
Die H�he des Pflegemindestlohns richtet sich nach der Qualifikation der Pflegekr�fte und gilt im gesamten Bundesgebiet. Er ist f�r alle Arbeitgeber der Branche verbindlich - also in ambulanten, teilstation�ren oder station�ren Einrichtungen. Dort, wo der Pflegemindestlohn nicht zur Anwendung kommt, gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von aktuell 12,82 Euro brutto pro Stunde.
...22.07.2025 WeiterlesenArbeitsunfähig krank infolge Tätowierung - keine Entgeltfortzahlung
Eine T�towierung ist heute typischer Ausdruck der eigenen Pers�nlichkeit. W�hrend sichtbare Tattoos im Arbeitsleben immer normaler werden, stellt sich damit aber zunehmend die Frage, wer eigentlich das finanzielle Risiko tr�gt, wenn beim Stechen des Tattoos nicht alles glatt verl�uft. Dazu liegt nun eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein vom 22. Mai 2025 (5 Sa 284 a/24) vor: Wer sich t�towieren l�sst, erh�lt bei Komplikationen keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Das Landesarbeitsgericht best�tigt damit das erstinstanzliche Urteil des Arbeitsgerichts Flensburg (2 Ca 278/24).
...22.07.2025 WeiterlesenEinführung von elektronischen Beurkundungen - Gesetzentwurf zur weiteren Digitalisierung
Beurkundungen sollen k�nftig generell auch in elektronischer Form errichtet werden k�nnen: also zum Beispiel mittels eines Unterschriftenpads. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und f�r Verbraucherschutz heute ver�ffentlicht hat. Bislang ist das Beurkundungs�verfahren grunds�tzlich papiergebunden ausgestaltet.
Nach deutschem Recht ist f�r viele besonders bedeutsame Rechtsgesch�fte eine �ffentliche Beurkundung vorgeschrieben, zum Beispiel f�r den Grundst�ckskaufvertrag, f�r den Gesellschaftsvertrag bei Gr�ndung einer GmbH oder f�r den Ehevertrag. Beurkundungen k�nnen insbesondere von Notarinnen und Notaren vorgenommen werden, aber auch von Nachlassgerichten.
...20.07.2025 WeiterlesenWie viel kommt vom Urlaubsgeld bei Angestellten an?
Das Finanzamt verdient am Urlaubsgeld mit
Die Ferienzeit steht an und damit die gro�e Welle der Urlaubsreisen. Viele Arbeitnehmende bekamen mit ihrem Junigehalt ihr Urlaubsgeld ausbezahlt. Ein willkommener Zuschuss f�r die zus�tzlichen Freizeitausgaben, die erst einen Tapetenwechsel erm�glichen. Letztes Jahr waren es 1.644 Euro im Durchschnitt. Je nach Branche und Unternehmensgr��e werden zwischen 150 Euro bis zu einem vollen Bruttomonatsgehalt ausbezahlt. Doch das Gl�cksgef�hl wird meist gesenkt, wenn man sieht, wie viel vom Urlaubsgeld tats�chlich auf dem Konto gelandet ist.
...15.07.2025 WeiterlesenUnternehmen müssen bis 31. Juli 2025 elektronische Kassen bei Finanzverwaltung registrieren
Die Frist endet bald: Unternehmen, die elektronische Kassensysteme oder vergleichbare digitale Aufzeichnungssysteme wie zum Beispiel Tablet- Kassensysteme verwenden, m�ssen diese erstmals bis sp�testens zum 31. Juli 2025 �ber die neue elektronische Schnittstelle der Finanzverwaltung registrieren und fortan �nderungen mitteilen.
Bereits seit dem Jahr 2020 besteht die Pflicht, elektronische Kassensysteme mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) auszustatten. Neu ist jedoch die zentrale Registrierungspflicht: Bis sp�testens Ende Juli 2025 m�ssen alle elektronischen Aufzeichnungssysteme, die der Einzelaufzeichnungspflicht unterliegen, digital beim Finanzamt angemeldet werden. Daf�r hat die Finanzverwaltung seit dem 1. Januar 2025 eine entsprechende Schnittstelle geschaffen.
...13.07.2025 Weiterlesen