Aktuelles

Lohnfortzahlung kostet Unternehmen 82 Milliarden Euro

Sobald Besch�ftigte krank werden, greift das Entgeltfortzahlungsgesetz. Eine neue Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass sich die Summe der Entgeltfortzahlungen seit 2010 mehr als verdoppelt hat.

Nach der Studie mussten Arbeitgeber im Jahr 2024 rund 82 Milliarden Euro f�r kranke Mitarbeitende aufbringen, davon 13 Milliarden Euro an Sozialabgaben. Das entspreche insgesamt dem Vierfachen des Krankengeldes. Der gestiegene Krankenstand sei dabei aber nur ein Grund f�r die hohe Summe.

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Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2024 um 0,2% höher als im Vorjahr

  • Gewerbesteuereinnahmen steigen - wenn auch nur geringf�gig - im vierten Jahr in Folge auf einen neuen H�chststand
  • Mehr als die H�lfte der Bundesl�nder verzeichnet gegen�ber dem Vorjahr r�ckl�ufige Einnahmen aus der Gewerbesteuer
  • Grundsteuereinnahmen nehmen gegen�ber dem Vorjahr zu

Gewerbesteuereinnahmen

Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2024 rund 75,3 Milliarden Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer erzielt. Dies bedeutet ein leichtes Plus von rund 0,2 Milliarden Euro oder 0,2 % gegen�ber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit wurde auch 2024 ein neuer Rekord bei den Gewerbesteuereinnahmen erreicht. Nach einem R�ckgang im ersten Corona-Jahr 2020 waren die Gewerbesteuereinnahmen bereits in den Jahren 2021 bis 2023 auf neue H�chstst�nde seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991 gestiegen.

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Nebenjob im Studium - Gilt der Mindestlohn für Studierende?

Viele Studentinnen und Studenten jobben neben dem Studium - um praktische Erfahrungen f�r den sp�teren Beruf zu sammeln oder das Studium zu finanzieren. Doch wie sieht es dann mit dem gesetzlichen Mindestlohn aus? In welchen Nebenjobs haben Studierende Anspruch auf den Mindestlohn? Und wann gilt der Mindestlohn nicht?

Was ist der gesetzliche Mindestlohn?

Der gesetzliche Mindestlohn ist eine festgelegte Lohnuntergrenze, die Besch�ftigte vor unangemessen niedrigen L�hnen sch�tzt und zu fairen Arbeitsbedingungen beitragen soll. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber m�ssen allen Arbeitnehmern ab dem vollendeten 18. Lebensjahr diesen Mindestbetrag pro Arbeitsstunde zahlen. Der Mindestlohn ist unabh�ngig von der Anzahl der Arbeitsstunden oder der Form des Besch�ftigungsverh�ltnisses.

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Was ist neu im Oktober 2025?

Das europ�ische Ein- und Ausreisesystem wird zentral und digital. Geld kann nun in Echtzeit �berwiesen werden. Zudem wird die elektronische Patientenakte f�r Arztpraxen, Apotheken und Krankenh�user verpflichtend. Und nicht vergessen: Die Uhren werden zur�ckgestellt.

Neues Ein- und Ausreisesystem startet

Das Europ�ische Entry-Exit-System (EES) startet am 12. Oktober am Flughafen D�sseldorf und wird stufenweise erweitert. Dieses schengenweite System betrifft Personen aus Staaten, die nicht der Europ�ischen Union oder dem Europ�ischen Wirtschaftsraum angeh�ren und die zum Kurzaufenthalt im Schengen-Gebiet berechtigt sind. Mit dem EES werden Ein- und die Ausreisen zentral und digital erfasst. F�r EU-B�rgerinnen und B�rger �ndert sich nichts.

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Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer 2024 um 12,3% auf 13,3 Millarden Euro gestiegen

Im Jahr 2024 haben die Finanzverwaltungen in Deutschland Erbschaft- und Schenkungsteuer in H�he von 13,3 Milliarden Euro festgesetzt. Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer stieg damit 2024 gegen�ber dem Vorjahr um 12,3 % auf einen neuen H�chstwert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entfielen dabei auf die festgesetzte Erbschaftsteuer 8,5 Milliarden Euro und damit 9,5 % mehr als im Vorjahr. Nachdem die Erbschaftsteuer im Jahr 2021 einen Spitzenwert von 9,0 Milliarden erreicht hatte, sank sie in den folgenden Jahren und stieg 2024 erstmals wieder an.

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Berufsrechtsschutz spart nicht nur Nerven, sondern auch Steuern

Allj�hrlich fragen sich viele, ob Rechtsschutzversicherungen absetzbar sind, wenn sie �ber ihrer Steuererkl�rung sitzen. Das ist zum Teil m�glich und nicht einmal kompliziert. Das Finanzamt erkennt Kosten f�r die Rechtsschutzversicherung dann an, wenn berufliche Risiken und Einnahmequellen dadurch abgedeckt werden. Sogar bei einem Komplettrechtsschutz, der aus mehreren Bausteinen besteht, kann der berufliche Anteil abgesetzt werden. Dies betrifft rund die H�lfte aller Haushalte in Deutschland, die eine Rechtsschutzpolice abgeschlossen haben.

Berufsrechtsschutz lohnt sich doppelt

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Bundesregierung stärkt ehrenamtliches Engagement in Deutschland

Steuerliche Vereinfachungen im Gemeinn�tzigkeitsrecht

B�rgerschaftliches Engagement st�rkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Bundesregierung f�rdert und st�rkt freiwilliges, auf den Werten der Verfassung ausgerichtetes Engagement durch geeignete Rahmenbedingungen. Mit dem heute im Kabinett beschlossenen Entwurf f�r ein Steuer�nderungsgesetz schafft die Bundesregierung Anreize, sich st�rker b�rgerschaftlich zu engagieren. Die Ma�nahmen bringen insbesondere Vereinfachungen f�r Steuerpflichtige und Verwaltung. Der Kabinettbeschluss markiert damit auch den Auftakt zur Umsetzung eines “Zukunftspakts Ehrenamt”, mit dem die Bundesregierung konkrete Verbesserungen und Erleichterungen f�r das Ehrenamt und Engagement in Deutschland schaffen will. Der Zukunftspakt wurde im Koalitionsvertrag vereinbart.

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Beantragte Regelinsolvenzen im August 2025: +11,6% zum Vorjahresmonat

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorl�ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2025 um 11,6 % gegen�ber dem Vorjahresmonat gestiegen. Bei den Ergebnissen ist zu ber�cksichtigen, dass die Antr�ge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einflie�en. Der tats�chliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen F�llen ann�hernd drei Monate davor.

12,2 % mehr Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2025 als im 1. Halbjahr 2024

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Steuer kann rückwirkend entfallen Irrtum über Steuerfolgen bei Ehevertrag

Der IX. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat mit Urteil vom 09.05.2025 - IX R 4/23 - entschieden, dass die �bertragung von GmbH-Anteilen im Rahmen eines Zugewinnausgleichs unter Ehegatten grunds�tzlich einen steuerpflichtigen Ver�u�erungsvorgang nach � 17 des Einkommensteuergesetzes (EStG) darstellt. Allerdings ist ein r�ckwirkender Wegfall des resultierenden Ver�u�erungsgewinns m�glich, wenn die �bertragung aufgrund eines Irrtums �ber die steuerlichen Folgen r�ckabgewickelt wird und dieser Irrtum die Gesch�ftsgrundlage des Vertrags bildete.

Im Streitfall vereinbarten die Kl�ger - zusammen veranlagte Eheleute - abweichend vom gesetzlichen G�terstand der Zugewinngemeinschaft die G�tertrennung. Hieraus ergab sich ein Zugewinnausgleichsanspruch der Kl�gerin, den der Kl�ger vereinbarungsgem�� durch die �bertragung von GmbH-Anteilen erf�llte. Beide gingen - gest�tzt auf eine Steuerberatung - davon aus, dass hierf�r keine Einkommensteuer anf�llt. Das Finanzamt sah darin jedoch eine steuerpflichtige Ver�u�erung gem�� �?17 EStG, ermittelte einen Ver�u�erungsgewinn und setzte entsprechend Einkommensteuer fest. Dies veranlasste die Kl�ger, die notarielle Vereinbarung zu �ndern und statt der Anteils�bertragung eine Geldzahlung und im �brigen die Stundung des Ausgleichsanspruchs zu vereinbaren.

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Mehrere kurzfristige Minijobs: Regeln zur Zusammenrechnung

Ob als Nebenverdienst oder bei saisonaler Unterst�tzung - Kurzfristige Minijobs bieten eine flexible L�sung. Unter bestimmten Voraussetzungen sind sogar mehrere kurzfristige Minijobs in einem Jahr m�glich. Dabei m�ssen bestimmte Zeitgrenzen eingehalten werden. In unserem Artikel erkl�ren wir, wie mehrere kurzfristige Besch�ftigungen richtig zusammengerechnet werden.

Was ist ein kurzfristiger Minijob?

Eine kurzfristige Besch�ftigung ist eine T�tigkeit, die von vornherein befristet ist. Ein kurzfristiger Minijob darf h�chstens drei Monate oder maximal 70 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres umfassen. Diese Zeitgrenzen stellen gleichwertige Alternativen dar. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber k�nnen sich f�r die g�nstigere Alternative entscheiden.

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Bürgerinnen und Bürger gezielt entlasten - steuerliche Maßnahmen der Bundesregierung

Steuer�nderungsgesetz 2025

Das Bundeskabinett hat am 10.09.2025 das Steuer�nderungsgesetz 2025 beschlossen. Hierin sind zwei wesentliche Entlastungsma�nahmen f�r B�rgerinnen und B�rger enthalten. Ziel ist, m�glichst breit dort weiter zu entlasten, wo die Krisen der vergangenen Jahre - die Corona-Pandemie oder steigende Energiekosten und Inflation - die Kosten f�r die B�rgerinnen und B�rger erh�ht haben. Um Wohlstand und Arbeitspl�tze langfristig zu sichern, entlastet die Bundesregierung Unternehmen sowie B�rgerinnen und B�rger und erh�ht mit der Anhebung der Entfernungspauschale die �rtliche Flexibilit�t. Die Ma�nahmen reihen sich ein in bereits auf den Weg gebrachte Entlastungen, etwa f�r niedrigere Energiepreise.

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Stärkung der betrieblichen Altersversorgung - Bundeskabinett beschließt Zweites Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Bundeskabinett hat am 03.09.2025 den Entwurf des Zweiten Betriebsrentenst�rkungsgesetzes beschlossen. Das Gesetz soll die betriebliche Altersversorgung als zweite S�ule neben der gesetzlichen Rente festigen und breiter etablieren.

Im Jahr 2018 wurden durch das Betriebsrentenst�rkungsgesetz neue steuerliche Anreize f�r Geringverdiener sowie eine neue tarifliche Form der Betriebsrente, das Sozialpartnermodell, eingef�hrt. Diese Ma�nahmen werden nun weiter ausgebaut, um die Betriebsrente zu einem selbstverst�ndlichen Bestandteil der Altersvorsorge zu machen.

So senkt der Entwurf die H�rden f�r eine Beteiligung an einem bestehenden Sozialpartnermodell, indem Sozialpartnermodelle k�nftig allen Besch�ftigten im Zust�ndigkeitsbereich der entsprechenden Gewerkschaft offenstehen, sofern die Sozialpartner zustimmen.  Dies kann die Verbreitung von Betriebsrenten, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, erh�hen. Au�erdem wird die Einkommensgrenze beim sogenannten “BAV-F�rderbetrag” f�r Besch�ftigte mit geringen Einkommen moderat erh�ht und k�nftig regelm��ig angepasst, sowie der j�hrliche BAV-F�rderh�chstbetrag angehoben. So soll der Zugang zu Betriebsrenten f�r Besch�ftigte mit geringen Einkommen verbessert werden. Durch regulatorische Anpassungen bei der Kapitalanlage werden au�erdem Renditechancen f�r die Betriebsrenten erh�ht.

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